Email zurück zur Homepage eine Stufe zurück
wille
Oberstaatsanwalt Heinrich Wille erhält Vermarktungsverbot
Der Fall Uwe Barschel – wille Linkswille Literatur
Am 11.10.1987 wurde der frühere Ministerpräsident von Schleswig-Holstein Uwe Barschel, CDU, tot in der Badewanne im Zimmer 317 des Hotels »Beau Rivage« in Genf gefunden. Bis heute ist nicht geklärt (und man will es in gewissen politischen Kreisen nicht geklärt haben):
Mord ? Selbstmord ? Hilfe zum Selbstmord ? Unfall ? Geheimdienste ?
Der Tod Barschels wurde zum Mythos und vielfach in den Medien dargestellt (siehe Literatur). Der 1994 leitende Oberstaatsanwalt in Lübeck im Fall Barschel Heinrich Wille stellte die Ermittlungen 1998 ein. Jetzt hat er ein Manuskript Der Mord an Uwe Barschel – das Verfahren erstellt, das zur Frankfurter Buchmesse am 20. Todestags Uwe Barschels erscheinen sollte.
Doch der Generalstaatsanwalt Schleswig-Holsteins Erhard Rex will die Veröffentlichung nur in der kostenlosen Schriftenreihe des Generalstaatsanwalts zulassen. Begründung: Wille dürfe nicht privat dienstliches Wissen vermarkten. Ein billiger Vorwand, da andere Strafverfolger veröffentlichen durften. So der Stuttgarter Generalstaatsanwalt Klaus Pflieger, Anklagevertreter in Prozessen gegen RAF-Mitglieder (siehe wille Literatur) und der Frankfurter Oberstaatsanwalt Wolfgang Schaupensteiner über Korruption (siehe wille Links und wille Literatur). SZ, 26.6.2007, S. 6
Justizminister Uwe Döring, SPD erklärte sich für nicht zuständig döring.
Wille legte Widerspruch gegen die Entscheidung von Generalstaatsanwalt Erhard Rex ein, dass er kein Buch über Barschel in einem kommerziellen Verlag veröffentlichen darf. Er besteht auf dem Recht zur freien Meinungsäußerung.
Bundesverfassungsgericht entschied gegen die Pressefreiheit. Das aufklärende Buch darf nicht erscheinen.
Das Buch hätte im Oktober 2007 erscheinen sollen, wurde jedoch vom Generalstaatsanwalt von Schleswig-Holstein Erhard Rex gestoppt. Willes Buch enthalte mehrere Hinweise über mögliche Mordthesen im Fall Barschel. SZ, 16.7.2008, S. 6 –
willeBVG Karlsruhe lehnt Veröffentlichung des Barschel-Buches ab
Links
willeBarschel-Affäre
willeStreit um Barschel-Buch, Focus Online 18.6.2007
wille Wolfgang Schaupensteiner wechselt die Front
Literatur
Bei Amazon nachschauen   Bei Amazon nachschauen
baentsch willeWolfram Baentsch: Der Doppelmord an Uwe Barschel. Die Fakten und Hintergründe. Herbig 2006. Gebunden, 317 Seiten. 3., durchges. Auflg. müller
Peter F. Müller, Michael Mueller, Rudolf Lambrecht: Der Fall Barschel. Ein tödliches Doppelspiel. Propyläen 2007.  Gebunden, 368 Seiten wille
pflieger willeKlaus Pflieger: Die Aktion "Spindy". Nomos 2002. Broschiert, 157 Seiten pflieger
Klaus Pflieger: Die Rote Armee Fraktion. RAF. 14.5.1970 bis 20.4.1998. Nomos 2006. Broschiert, 278 Seiten. 2., erw. u. aktualisierte Auflg. wille
Bannenberg willeWolfgang J. Schaupensteiner, Britta Bannenberg: Korruption in Deutschland. Portrait einer Wachstumsbranche. München: Beck, 2004. Broschiert, 227 Seiten – wille Rezension
wille Anfang

wille
Email  zurück zur Homepage eine Stufe zurück
© by Herbert Huber, Am Fröschlanger 15, 83512 Wasserburg, Germany, 16.7.2008